Zusammen das Eis brechen.
Mediation, die Konflikte klärt.
Fair, vertraulich und nachhaltig.

Theresa Möhrle ist ausgebildete Mediatorin und Volljuristin in Ulm. Sie begleitet Familien und Unternehmen dabei, tragfähige Lösungen außerhalb des Gerichts zu finden.

Brücken bauen, Konflikte lösen

Konflikte begegnen uns in nahezu allen Lebensbereichen. Sie belasten Beziehungen zwischen Paaren, Familienmitgliedern, Arbeitskollegen, Freunden und Nachbarn. Bleiben sie unbearbeitet, führen sie zu Frustration, verbrauchen Lebensenergie, Geld und vermindern die Produktivität.

Doch das muss nicht sein. Konflikte können zu einem positiven Wandel führen, indem unterschiedliche Perspektiven beleuchtet und die Kommunikation zwischen den Beteiligten wiederhergestellt wird, was letztlich Beziehungen stärken und die persönliche Entwicklung fördern kann.

Diese Chancen eines Konfliktes können im Rahmen einer Mediation sichtbar gemacht und genutzt werden.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein vertrauliches, strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktlösung. Ziel ist, eine Vereinbarung zu erarbeiten, die die Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt. Die Mediation basiert auf Freiwilligkeit und Eigenverantwortlichkeit. Als Ihre Mediatorin strukturiere ich für Sie das Gespräch, sorge für eine vertrauensvolle Atmosphäre und unterstütze Sie bei der gemeinsamen Lösungsfindung.

Mediation Ulm Theresa Möhrle

Ablauf einer Mediation

Ein Mediationsverfahren bei mir lässt sich grob in 5 Phasen unterteilen. Diese Phasen gehen fließend ineinander über. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Themen erneut aufkommen und noch einmal genauer betrachtet werden müssen. Dies ist ein natürlicher und gewollter Bestandteil des Mediationsprozesses, in dem sich die einzelnen Phasen mehrfach abwechseln können.

1. Auftragsklärung

Zu Beginn der Mediation erfolgt die inhaltliche Auftragsklärung. Wir stellen uns gemeinsam die Frage, was mit der Mediation erreicht werden soll. Bei aller Unterschiedlichkeit der Interessen eint die Konfliktparteien in der Regel der Wunsch, überhaupt eine Lösung zu einem bestimmten Sachverhalt zu finden. Die Festlegung eines gemeinsamen Ziels ist ein wichtiger Schritt der Konfliktbearbeitung und kann ein erster gemeinsamer Erfolg sein. Das gemeinsame Ziel halten wir auf dem Flipchart fest. Es begleitet uns durch den gesamten Mediationsprozess und erinnert uns daran, was wir gemeinsam erreichen wollen.

Zudem besprechen wir hier den Ablauf und die Rahmenbedingungen der Mediation.

2. Themensammlung

In dieser Phase bekommen alle Beteiligten die Möglichkeit, Ihre jeweilige Sicht auf den Konflikt ausführlich darzustellen. In der Regel läuft die Kommunikation über mich. Ich versuche in dieser Phase genau zu erfassen, worum es bei dem Konflikt geht, fasse das Gesagte zusammen und stelle gegebenenfalls Verständnisfragen. Gemeinsam arbeiten wir alle Themen heraus, die für Sie im Konflikt eine Rolle spielen und halten sie auf einem Flipchart fest. Gemeinsam legen wir fest, in welcher Reihenfolge die einzelnen Themen bearbeitet werden sollen.

3. Konflikterhellung: Das Herzstück der Mediation

Im Mittelpunkt dieser Phase steht die Frage, worum es den Beteiligten in dem Konflikt tatsächlich geht. Ziel ist es, die tieferliegenden Ebenen des Konflikts sichtbar zu machen und zu verstehen, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Dabei werden Gefühle und Bedürfnisse benannt sowie Interessen und Wünsche der Beteiligten herausgearbeitet. Schrittweise unterstütze ich den Aufbau einer direkten Kommunikation zwischen den Medianden und fördere ein vertieftes Verständnis für die jeweils unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse. Ziel dieser Phase ist es, einen Perspektivwechsel zu ermöglichen und schrittweise eine direkte, konstruktive Kommunikation zwischen den Konfliktparteien herzustellen.

4. Lösungsfindung

Nachdem die zentralen Konfliktthemen geklärt sind beginnt die Phase der Lösungsentwicklung. Die Konfliktparteien erarbeiten dabei eigenständig mögliche Lösungsansätze. Ich begleite diesen Prozess unterstützend, etwa durch Brainstorming oder gezielte lösungsorientierte Fragestellungen. In Phase 4 sind beide Seiten wieder bereit, konstruktiv zusammenzuarbeiten – ganz im Sinne der Frage: „Welche Lösungen sind grundsätzlich denkbar?“

Schritt für Schritt prüfen die Beteiligten, welche Lösungen für sie stimmig sind,  realistisch erscheinen und sich im Alltag tatsächlich umsetzen lassen. Ziel ist es, eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung zu finden. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Themen erneut aufkommen und noch einmal genauer betrachtet werden müssen. Dies ist ein natürlicher und gewollter Bestandteil des Mediationsprozesses, in dem sich die einzelnen Phasen mehrfach abwechseln können.

5. Vereinbarung

Zum Schluss halten wir alle erarbeiteten Lösungen in einer Vereinbarung fest, die von allen Parteien unterschrieben wird. Auf Wunsch kann die Vereinbarung selbstverständlich zunächst rechtlich geprüft werden.

Vorteile einer Mediation

  • Keine fremdbestimmte, sondern eine selbstständig erarbeitete und damit passende Lösung
  • Erheblich geringere Kosten als bei einem Gerichtsverfahren
  • Wesentlich geringeren Zeitaufwand
  • Es gibt keine Verlierer (wie meistens bei einem Gerichtsverfahren)
  • Vermeidung Eskalation zukünftiger Konflikte
  • Zukunftsgerichtete Lösungen statt reiner Vergangenheitsbewältigung
  • Höchstmaß an Vertraulichkeit, da kein öffentliches Verfahren

Häufig gestellte Fragen

Was ist Mediation?

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines neutralen Dritten freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.

Welche Schritte gibt es im Ablauf einer Mediation?   

  1. Auftragsklärung
    Worum geht es in dem Konflikt?
    Ist Mediation der richtige Weg für Sie?
    Regeln, Dauer, Kosten
    Bei gemeinsamer Zustimmung schriftliche Auftragserteilung
  2. Themensammlung
    Möglichkeit zur ausführlichen Darlegung der eigenen Sichtweise
    Sammlung von Themen
    Reihenfolge der Themen bestimmen
  3. Konflikterhellung
    Beschreibung der eigenen Interessen, Hintergründe und Bedürfnisse
    Perspektivwechsel
  4. Lösungsfindung
    Sammeln von Lösungsideen
    Bewertung der Lösungsideen
    Abwägen der Umsetzbarkeit
  5. Vereinbarung
    Schriftliche Vereinbarung

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Wie viele Sitzungen notwendig sind, ist sehr unterschiedlich und hängt vom individuellen Fall ab. Oft ist es jedoch möglich, im Rahmen der Auftragsklärung einen groben Zeitrahmen festzulegen. In den meisten Fällen sind fünf Sitzungen à 90 min. ausreichend.

Wer trägt die Kosten?

Wer die Kosten für eine Mediation trägt, entscheiden die Medianden. Sie können sich die Kosten teilen, einer übernimmt einen Anteil oder einer von beiden trägt die Kosten allein. Die Entscheidung liegt allein bei den Auftraggebern.

Sind Sie rechtsschutzversichert? Immer mehr Versicherungen übernehmen die Kosten einer Mediation. Gerne spreche ich mit Ihrer Versicherung. 

Über mich

Theresa Möhrle
Volljuristin & Mediatorin

Vita

Beruflich

  • Seit 2015 als Volljuristin im Bereich Rechtsschutz tätig (WGV Versicherungen, Stuttgart)
  • Selbständige Mediatorin seit 2026 in Ulm

Studium & Ausbildung

  • Zert. Mediatorin, Abschluss 2025
  • Zweites juristisches Staatsexamen, Abschluss 2015, Landgericht Ulm
  • Erstes juristisches Staatsexamen, Abschluss 2013, Universität Augsburg

Persönlich

  • verheiratet, drei Kinder

Aus meiner beruflichen Erfahrung als Juristin weiß ich, wie langwierig, kostenintensiv und nervenzehrend Konflikte sein können.

Als Mediatorin ist es mir wichtig, Konflikte in ihrer Tiefe zu verstehen. Mein Ziel ist es, beiden Seiten Gehör zu verschaffen und zugleich das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Der Weg zu einem solchen Verständnis führt über offene und ehrliche Gespräche in einem geschützten Rahmen. Entscheidend ist, über das zu sprechen, was belastet. Erst wenn Gedanken, Gefühle und unausgesprochene Themen benannt werden, können sie bearbeitet, verändert und schließlich gelöst werden.

Ich unterstütze Menschen dabei, zum Ausdruck zu bringen, worum es ihnen wirklich geht, und entwickle mit ihnen gemeinsam tragfähige Wege für ein dauerhaftes Miteinander.

Ich begleite und vermittle bei Konflikten und Streitgesprächen unterschiedlichster Art. Mediation ist dabei stets freiwillig und kann jederzeit von allen Beteiligten beendet werden. Unter der Begleitung einer unabhängigen und allparteilichen dritten Person lassen sich Konflikte konstruktiv klären. Dabei arbeite ich konsequent ressourcen- und lösungsorientiert.

Familienmediation

Konflikte innerhalb der Familie belasten uns in besonderem Maße. Die Familie bildet in der Regel unsere wichtigste Bezugsgruppe, von der man sich nicht einfach trennen kann. Es fällt uns hier besonders schwer Konflikte sachlich und zukunftsorientiert zu lösen. Häufig verhindern Missverständnisse und Verletzungen aus der Vergangenheit eine konstruktive Kommunikation. Ziel der Mediation ist es wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam eine für alle Beteiligten faire Lösung zu erarbeiten.

In nachfolgenden Bereichen kann eine Mediation sinnvoll sein:

  • Beziehungs- und Elternkonflikte
  • Konflikte in Patchworkfamilien
  • Konflikte bei Trennung und Scheidung
  • Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Pflege- und Adoptivkindern
  • Generationskonflikte, Konflikte rund ums Altern
  • Auseinandersetzungen unter Erben
  • Unternehmensnachfolge in Familien

Unternehmensmediation

Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Konflikt innerhalb eines Teams? Zwischen Führungskräften? Oder mit Kunden? Lieferanten?

Wo auch immer Unstimmigkeiten herrschen, können diese zu erheblichen Nachteilen für das Unternehmen führen. Die Schäden durch Konflikte im Unternehmen sind vielfältig und kostenintensiv. Sie reichen von finanziellen Verlusten durch geminderte Produktivität, höhere Fluktuation, Projektverzögerungen und Kundenverlust bis zu psychischen und physischen Folgen für die Mitarbeiter, was zu einem hohen Krankenstand führen kann.

Eine Mediation kann die Wogen glätten und wieder für einen reibungslosen Betriebsablauf sorgen. Ein konfliktfreies, gemeinsames Arbeiten wird so wieder möglich, Beziehungen zu Kunden und Lieferanten für die Zukunft werden gesichert. Ich helfe Ihnen hierbei effizient und ressourcenorientiert, indem ich Sie und Ihr Team dabei unterstütze, sich statt auf Defizite auf vorhandene Stärken, Fähigkeiten, Potenziale und Kraftquellen zu konzentrieren.

Folgen von innerbetrieblichen Konflikten im Überblick

  • Arbeitszeit
    Ca. 15% der täglichen Arbeitszeit gehen durch Konflikte verloren, bei Führungskräften noch mehr.
  • Fluktuation
    50% und mehr der Kündigungen durch die Mitarbeiter selbst beruhen auf ungelösten Konflikten.
    Bei bis zu 90% der Kündigungen durch den Arbeitgeber werden Konflikte als Grund für die Kündigung genannt.
    Kosten im Zusammenhang mit einer Neueinstellung (Personalsuche, Einarbeitung, unbesetzte Stelle)
  • Minderleistung
    27% der befragten Mitarbeiter einer norwegischen Studie geben Konflikte am Arbeitsplatz und im Betrieb als Grund für geringere eigene Leistung an.
  • Fehlzeiten
    Es besteht ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen lang andauernden Konflikten und Fehltagen.

Weitere Bereiche für Mediation

  • Konflikte in Schule und Kindergarten
  • Konflikte in der Nachbarschaft
  • Konflikte zwischen Mietern und Vermietern

Auch in anderen Konfliktfällen ist Mediation eine erfolgversprechende Methode.

Sprechen Sie mich gerne an. 

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